Altersvorsorge für Selbstständige: So schließt du deine Rentenlücke
Als Selbstständiger gibt es keinen Arbeitgeber, der für deine Rente mitzahlt, und oft zahlst du gar nicht in die gesetzliche Rente ein. Das heißt: Deine Altersvorsorge ist allein deine Sache. Hier erfährst du, wie groß deine Lücke wirklich ist und wie du sie clever schließt.
Das Problem: oft keine oder kaum gesetzliche Rente
Viele Selbstständige sind nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Wer nicht freiwillig einzahlt, bekommt später entsprechend wenig oder gar nichts aus dieser Quelle. Das ist nicht dramatisch, solange du es weißt und selbst vorsorgst, aber gefährlich, wenn man es verdrängt.
Wie groß ist deine Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist einfach erklärt: Sie ist die Differenz zwischen dem, was du im Ruhestand zum Leben brauchst, und dem, was voraussichtlich von allein reinkommt. So gehst du vor:
- Wunsch-Einkommen festlegen: Was möchtest du monatlich im Ruhestand zur Verfügung haben?
- Vorhandenes gegenrechnen: gesetzliche Rente (bei Selbstständigen oft gering oder null), bereits vorhandene Vorsorge, Vermögen, Immobilien.
- Inflation einplanen: Was heute reicht, reicht in 30 Jahren nicht mehr. Die Lücke ist real größer, als sie auf den ersten Blick wirkt.
So baust du als Selbstständiger vor
Den einen richtigen Weg gibt es nicht, aber ein paar Prinzipien helfen fast immer: früh anfangen, damit der Zinseszins arbeitet. Flexibel bleiben, weil dein Einkommen schwankt, also Beiträge anpassen können. Breit streuen statt alles auf eine Karte. Und Vorsorge von der Liquidität fürs Geschäft trennen, damit du in einer Durststrecke nicht alles auflösen musst.
Berechne deine Rentenlücke in einer Minute
Im Altersvorsorge-Rechner gibst du deine Eckdaten ein und siehst, wie groß deine Lücke ist und welcher Sparbetrag sie schließt, mit Inflation und für Selbstständige ohne gesetzliche Rente.
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